Welche Garrett-Lader wir ankaufen
| Baureihe | Typische Anwendung | Hinweis |
|---|---|---|
| GT12, GT15, GT17 | Kleine Diesel in PKW | VNT mit Unterdruck- oder elektrischem Steller |
| GT20, GT22, GT25 | Mittlere Diesel in PKW und Transportern | Steller montiert |
| GTB, GTD | Neuere Generationen mit verbesserter Verdichterstufe | Gefragt |
| GT30 bis GT45 | LKW und Industriemotoren | Flansche unbeschädigt |
| Wastegate-Lader | Benzinmotoren | Wastegate-Dose montiert |
Das Garrett-Typenschild lesen
Das Typenschild sitzt am Verdichtergehäuse. Es trägt die Garrett-Teilenummer, meist sechsstellig mit Variantenzusatz (zum Beispiel 724930-5010S), die Modellbezeichnung (GT1749V) und die OE-Nummer des Motorenherstellers. Die sechsstellige Nummer identifiziert den Lader eindeutig; der Zusatz nach dem Bindestrich unterscheidet Revisionen. Ist das Schild unleserlich, hilft die Gussnummer am Turbinengehäuse zusammen mit der Motorangabe.
Annahmekriterien für Garrett-Cores
- Verdichter- und Turbinengehäuse ohne Risse oder Ausbrüche
- Welle dreht sich, Verdichterrad darf beschädigt sein
- VNT-Steller montiert, auch wenn defekt
- Nicht zerlegt, Rumpfgruppe im Gehäuse
- Flansche nicht abgeflext, Ölanschlüsse unbeschädigt
Typische Ablehnungen
- Turbinengehäuse mit Hitzeriss durch den Flansch
- Lader ohne Steller
- Zerlegte Lader ohne Rumpfgruppe
- Abgesägte Abgasflansche
Häufige Fragen
Kaufen Sie auch Garrett-Lader mit Wellenbruch?
Ja, solange die Gehäuse intakt sind. Die Rumpfgruppe wird beim Remanufacturing ohnehin erneuert.
Sind Garrett-Lader aus LKW gefragt?
Ja, besonders die größeren Baureihen aus Nutzfahrzeugen und Industriemotoren.


